Samstag, 16. Februar 2013

Morton-Collected Piano Music

Hallo Freunde,

in meinem vergangenen Beitrag habe ich ein Loblied auf James Dapogny gesungen, den Herausgeber des Bandes "Ferdinand "Jelly Roll" Morton - The Collected Piano Music". Das hat meinen Freund Ambrosius Lobwasser auf den Plan gerufen. Morton`s Werk sei doch so umfangreich. Er könne sich nicht vorstellen, dass der Band alle Kompositionen des Jazzpioniers enthält. Mein lieber Ambrosius: das ist richtig. Morton hat so viele Kompositionen geschaffen, und nicht alle sind in der besprochenen Ausgabe erfasst. Trotzdem ist der Band ein Kompendium mit so gut wie allen stilbildenden Werken des Piano-Meisters - 40 an der Zahl.
Ich liste sie in der Reihenfolge auf, in der sie wiedergegeben sind: "New Orleans Blues", "Grandpa`s Spells", "Wolverine Blues", "Mamanita", "Frog-I-More-Rag", "London Blues", "Shreveport Stomp", "Big Foot Ham", "Tom Cat Blues", "Stratford Hunch", "Perfect Rag", "Mr. Jelly Lord", "Black Bottom Stomp", "Dead Man Blues", "Cannonball Blues", "Billy Goat Stomp", "Wild Man Blues", "Georgia Swing", "Boogaboo", "Seattle Hunch", "Frances", "Dixie Knows", "Kansas City Stomp", "Jelly Roll Blues", Fickle Fay Creep", "Jungle Blues", "Sweet Peter", Hyena Stomp", "State and Madison", "Bert Williams", "Freakish", "Pep", "Creepy Feeling", "Spanish Swat", "The Pearls", "Fingerbreaker", "Honky Tonk Music", "The Crave", "Mister Joe", "King Porter Stomp". Bist Du nun zufrieden, Ambrosius? Ja, was tut man nicht alles für seine Freunde......
www.ok-jazzband.de

Soviel für heute.
Herzlich Euer
Heribert von Stomp

Samstag, 9. Februar 2013

James Dapogny

Hallo Freunde,

ich hatte seit langem vor, mich bei James Dapogny zu bedanken - für seine wunderbare Ausgabe der Kompositionen von Jelly Roll Morton. Zwar wurden viele von Jelly`s Kompositionen schon zu seinen Lebzeiten veröffentlicht, vor allem in den Jahren 1923 - 1928 durch seinen Verlag Melrose Brothers in Chicago. Diese Druckausgaben spiegeln aber nur sehr bedingt den Reichtum von Morton`s Musik wider. Dapogny dagegen hat Jelly Roll`s Platteneinspielungen transscribiert und damit die improvisatorische Vielfalt dieses Jazzpioniers dokumentiert. Jeder Komposition ist eine Erläuterung vorangestellt, die Aufnahmedaten enthält sowie eine Charakterisierung und Einordnung in das Gesamtwerk. So ist ein hochinteressantes Kompendium von über 500 Seiten entstanden: Ferdinand "Jelly Roll" Morton - The collected Piano Music. Smithonian Institution Press, Washington D.C. Für diese Edition gebühren James Dapogny Dank und Anerkennung.
Dapogny leitet übrigens - laut Wikipedia - seine eigene "Chicago Jazz Band", die seit 1975 besteht. Weitere Informationen findet Ihr im entsprechenden Eintrag im Internet.

www.ok-jazzband.de

Soviel für heute.
Herzlich Euer
Heribert von Stomp

Samstag, 2. Februar 2013

Grafschafter Dixie Gang

Hallo Freunde,

ich hatte es ja kürzlich schon angedeutet: am Niederrhein ist der Begriff "Oldtime-Jazz" völlig unzweideutig zu verstehen. Die Bands dort können für sich mit Fug und Recht reklamieren aus einer alten Zeit zu stammen. Das gilt nicht nur für die "Schautermann-Tillies-Jazzband", deren Gründungsjahr bekanntlich 1966 ist. Auch die "Grafschafter Dixie Gang", die ihren Namen von der Grafschaft Moers ableitet, verweist stolz auf 35 Jahre Tradition. Dieser Formation gehören laut eigener Web-Site an: Fred Kamp (Trompete), Fritz Neuhaus (Posaune), Reiner Grenda (Klarinette), Horst Pfeifer (Sousaphon) und Erhard Miggo (Banjo, Gesang). Die Band spielt "Dixieland zum Anfassen" und verzichtet bei Auftritten zumeist auf akustische Verstärkung. Im Repertoire hat die Gang Kompositionen u.a. von Jelly Roll Morton, King Oliver, Nick La Rocca, W. C. Handy und Louis Armstrong. Und natürlich gehört auch der Titel "Ice Cream" zum Programm. Eine Band also, die alles verkörpert, was man unter "Dixieland" gemeinhin versteht. Die OK-JAZZBAND gratuliert dem Niederrhein zu seiner vielfältigen traditionellen Jazzszene. Wir freuen uns schon darauf, den bunten Strauß der Bands um eine Gruppe, die nicht so reich an Jahren ist, ergänzen zu können.......

www.ok-jazzband.de

Soviel für heute.
Herzlich Euer
Heribert von Stomp

Samstag, 26. Januar 2013

Dixieland am Niederrhein

Hallo Freunde,

in meinem vergangenen Post hatte ich Euch die "Schautermänner" vorgestellt, eine alteingesessene Band am Niederrhein. Auch die OK-JAZZBAND hat diese Region für sich entdeckt. Die Menschen dort sind unvekrampft, aufgeschlossen, immer zu einem Scherz aufgelegt und haben etwas übrig für Dixieland. Das haben wir zum Beispiel im vergangenen Jahr bei einem Auftritt in Neukirchen-Vluyn gespürt. Aber auch in Düsseldorf, Neuß, Brüggen und Willich-Schiefbahn gastierte die OK-JAZZBAND bereits mehrfach. Und jedesmal hat es großen Spaß gemacht. Jetzt wollen wir die Begegnung mit den jazzbegeisterten Menschen dort vertiefen. Wer also mit uns in Kontakt kommen will: nur die Web-Site www.ok-jazzband.de aufrufen.
Dort findet Ihr die Kontaktdaten. Es ist also ganz einfach. Wir freuen uns darauf, von Euch zu hören......

Soviel für heute.
Herzlich Euer
Heribert von Stomp

Sonntag, 20. Januar 2013

Shout `em Aunt Tillie

Hallo Freunde,

heute will ich Euch eine Band vom Niederrhein vorstellen: die "Schautermann-Tillies-Jazzband". Die Gruppe aus Viersen besteht schon seit - ja wirklich - 1966. Ihren Namen haben sich die Musiker in bewusster Anlehnung an die Komposition von Duke Ellington  - "Shout `em Aunt Tillie" -  gegeben. So steht es auf der Web-Site der Band. Am Niederrhein steht das Wort "Schauter" für Schlitzohr oder Schalk. Die sieben "Schautermänner" präsentieren sich nur mit Vornamen: Rolf spielt Trompete, Winni Klarinette, Manny die Posaune. Die Rhythmusgruppe besteht aus Rudolf und Norbert am Banjo (bzw. Guitarre), Lothar am Bass und Ron am Schlagzeug. Um einen Eindruck von der Band zu bekommen, empfehle ich Youtube. Dort sind die "Schautermänner" u.a. mit dem Jelly-Roll-Morton-Titel "London Blues" vertreten. Sie spielen das Stück mehr oder weniger in der Fassung, die King Oliver 1923 aufgenommen hat, damals mit Jimmie Noone an der Klarinette. Mir fallen zur Wiedergabeder "Schautermann-Tillies-Jazzband" zwei Adjektive ein: liebevoll und gekonnt. Wann ist die Band live zu hören? Laut eigener Web-Site am 18. Mai bei der Jazz-Rally Düsseldorf von 19 - 22 Uhr im Pavillon am Carschhaus. Wir freuen uns schon.....
www.ok-jazzband.de

Soviel für heute.
Herzlich Euer
Heribert von Stomp

Samstag, 12. Januar 2013

Jazz im Marienbild

Hallo Freunde, was gibt es so neues in der Kölner traditionellen Jazzszene? Da ist zum Beispiel die Reihe der monatlichen Jazzfrühschoppen im Restaurant "Marienbild" an der Aachener Str. zu nennen. Organisiert werden die Termine vom Verein "Jazz-Freunde Köln". Jeden 2. Sonntag im Monat gibt es also ab 11.00 Uhr einen musikalischen Frühschoppen. Am morgigen Sonntag startet die "Mary-Castle Jazzband" ins neue Jahr. Am 10. März ist die "Jazz Gang Cologne" dran, am 14. April folgen die "Dixie-Devils". Am zweiten Sonntag im Mai (12.05.) geht es weiter mit der "Cologne Jass Society". Die "Marienbild All Stars" beenden am 9. Juni die Reihe der Veranstaltungen im 1. Halbjahr. Fehlt noch der Februar. Wegen Karneval wurde der Termin auf den ersten Sonntag des Monats gelegt. Dann treten die "happy wanderers" auf. Ja, gegen Karneval kommen selbst die Kölner Jazzfreunde nicht an..... www.ok-jazzband Soviel für heute. Herzlich Euer Heribert von Stomp

Samstag, 5. Januar 2013

Will Bradley

Hallo Freunde,
in meinem vergangenen Beitrag hatte ich das "Swinging Hamburg Journal" vorgestellt. Es enthält, wie gesagt, in seiner neuesten Ausgabe einen Artikel über den Posaunisten Will Bradley und sein Orchester. Natürlich hat es mich brennend interessiert, wer denn damals, Ende 1939, Mitglied der Big Band war. Und ich bin fündig geworden. Im September dieses Jahres spielten Steve Lipkins, Joe Wiedman und Herbie Dell Trompete. Zum Posaunensatz gehörten neben Bradley Bill Corti und Jimmy Emert. Jo-Jo Huffman und Art Mendelsohn spielten Altsaxohon, Sam Sachelle und Peanuts Hucko Tenor. Peanuts war ausserdem Klarinettist der Band. Die Rhythmusgruppe: Freddie Slack (Piano), Bill Barford (Guitarre), Delmar Kaplan (Bass) und natürlich Ray McKinley am Schlagzeug. Es war also nicht unbedingt eine Band von Starsolisten. Mit Peanuts Huck hatte man allerdings einen ausgezeichneten Klarinettisten - und das war in der Swing-Ära, als Klarinettisten wie Benny Goodman und Artie Shaw ganz oben in der Beliebtheitsskala standen, natürlich sehr wichtig.

www.ok-jazzband.de

Soviel für heute.
Herzlich Euer
Heribert von Stomp