Hallo Freunde,
das neue Jahr hat also begonnen. Ich wünsche Euch, dass es gut wird und viele positive Überraschungen bereit hält. Vor mir liegt gerade das Swinging Hamburg Journal für das erste Quartal 2013. Im 12. Jahrgang erscheint bereits das informative Heft, das neben Artikeln zum traditionellen Jazz auch CD-Besprechungen und einen Jazzkalender umfasst.Die Redaktion besteht aus Gerhard Klußmeier, Klaus Neumeister, Karin Marciniak und Lutz Eikelmann. Das Journal beleuchtet nicht nur die Hamburger Szene. So findet sich in der neuesten Ausgabe etwa ein Beitrag zum 50jährigen Bestehen der "Seatown Seven" aus Wuppertal. Ein anderer Beitrag würdigt den US-Posaunisten Will Bradley, dessen Big-Band mit dem Gesangsstar Ray McKinley Ende der 30er und zu Beginn der 40er Jahre Furore machte. Dazu kommen Besprechungen von CD etwa mit Humphrey Lyttelton, Chris Barber und Ottilie Patterson. Alles gut lesbar und sehr informativ.....
www.ok-jazzband.de - CD "Tribute to Jelly Roll Morton" (iTunes, amazon, spotify)
Soviel für heute.
Herzlich Euer
Heribert von Stomp
Dienstag, 1. Januar 2013
Sonntag, 30. Dezember 2012
OK-JAZZBAND-BLUES
Hallo Freunde,
das Jahr 2012 geht nun wirklich langsam zu Ende. Zeit für einen kurzen Rückblick der OK-JAZZBAND. Die Band trat wieder in einer ganzen Reihe von Städten auf: Herne, Hagen, Düsseldorf, Bonn, Olpe, Attendorn, Neukirchen-Vluyn, Pulheim, Lüdenscheid usw. Ein Schwerpunkt war Gummersbach. Dort gastierte die OK-JAZZBAND viermal. Man kann also ohne Eigenlob sagen: die Band gehört weiter zum festen Bestandteil der traditionellen Jazzszene im Rheinland und in Westfalen. Und jeder Auftritt war für Musiker und Publikum ein swingendes, unterhaltsames Erlebnis. Besonders hat uns gefreut, dass der OK-JAZZBAND-BLUES bei den Zuhörern gut ankam. Dieses Stück gehört damit als Erkennungsmelodie regelmässig zum Programm. Wir hoffen, die Jazzfreunde auch 2013 mit unserer Musik erfreuen, vielleicht sogar begeistern zu können. Es gibt ja noch so viele Ideen. Auf ein jazziges, swingendes neues Jahr......
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Herzlich Euer
Heribert von Stomp
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Herzlich Euer
Heribert von Stomp
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Lutzemann`s Jatzkapelle
Hallo Freunde,
das alte Jahr 2012 geht langsam zu Ende, das neue beginnt in wenigen Tagen - und hält prompt einen Geburtstag für uns bereit: das 20jährige Bestehen von Lutzemann`s Jatzkapelle. Die Band wurde also 1993 von Lutz Eikelmann, dem in Hagen geborenen Sousaphonisten, gegründet. Ein Jahr also, in dem man es schon als Wagnis ansehen konnte, eine Jazzband ins Leben zu rufen, die sich ganz dem traditionellen Stil verschrieb. Es war ja nicht so, dass zu dieser Zeit Dixie- und New-Orleans-Jazz ganz oben in der Beliebtheitsskala rangierten. Hut ab also vor Lutz Eikelmann - auch dafür, dass er es schaffte, seine Gruppe über einen so langen Zeitraum aktiv zu halten. Übrigens gab die Band zu ihrem 13.(!) Geburtstag eine CD heraus. Sie hat den Titel "Calling My Children Back Home" in Erinnerung an Buddy Bolden. Die CD enthält 14 sehr empfehlenswerte Titel. Lutz Eikelmann scheint übrigens eine Vorliebe für die "13" zu haben. Am Sonntag, 13. Januar, gastiert er mit seiner Jatzkapelle abends im Kölner Jazzlokal "Em Streckstrump" und gibt dort ein Jubiläumskonzert. Ich denke, es wird nicht das einzige im Jahr 2013(!) sein. Lieber Lutz, die OK-JAZZBAND wünscht Dir und Deiner fabelhaften Truppe mindestens weitere 13 erfolgreiche Bandjahre.....
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Herzlich Euer
Heribert von Stomp
CD "Tribute to Jelly Roll Morton" (spotify, amazon, iTunes, deezer)
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Samstag, 22. Dezember 2012
Frohe Weihnachten/Merry Christmas
Hallo Freunde,
es weihnachtet sehr. Die OK-JAZZBAND wünscht allen Freunden ein gesegnetes, besinnliches Weihnachtsfest 2012. In die Überschriftszeile habe ich eigetragen "Frohe Weihnachten/Merry Christmas". Ganz einfach deshalb, weil dieser Blog viele Leser in den USA und Großbritannien hat. Nach deutschen Lesern, die natürlich die Mehrheit bilden, kommen Blog-Freunde in den USA auf Platz zwei. Danach folgen Frankreich, Russland, Spanien, Ukraine, Japan, Thailand, United Kingdom und Österreich - also eine bunte Mischung. Gern würde ich "Frohe Weihnachten" auch in anderen Sprachen wünschen, dazu reichen aber meine Kenntnisse nicht aus. Jedenfalls verstehen die Leser dieses Blogs ja deutsch ohnehin und sicher auch englisch. Es freut mich natürlich sehr, dass die Themen des Blogs so breit gestreut Interesse finden. Das ist für mich Ansporn, Euch auch weiter mit hoffentlich interessanten Beiträgen zu versorgen.
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Herzlich Euer
Heribert von Stomp
CD "Tribute to Jelly Roll Morton" - (iTunes, amazon)
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Sonntag, 2. Dezember 2012
Marching Through Georgia
Hallo Freunde,
mit diesem Beitrag stelle ich Euch nochmals ein Notenbüchlein vor, das ich beim Stöbern in meinem Archiv gefunden habe. Es ist Mr. Acker Bilk gewidmet und stammt aus dem Jahr 1959. "A handy Compendium of MSS Jingles, Marches, Jafs, Airs & Instrumental Blues" heisst es auf dem Cover, "as notably done by Mr. Acker Bilk and his Paramount Jass Band". Jazz hier also in der alten Schreibweise. In Noten gesetzt für Pianoforte und Bb-Stimme wurden die sechs Titel von William Oliver. Das Heft umfasst 18 Seiten und erschien bei Essex-Music in London, Denmark Street, zum Preis von drei Schilling.
Die sechs Stücke sind: "Marching Through Georgia", "Summer Set", "Higher Ground", "Carry Me Back", "Delia Gone" und "Acker`s Away". "Summer Set" war bekanntlich ein Hit, den Acker zusammen mit David Collett geschrieben hat. Übrigens wurde bei allen Titeln als Copyright-Jahr 1960 angegeben, obwohl doch das Erscheinungsjahr, wie gerade gesagt, laut Cover 1959 war! Ausnahme bildet nur "Delia Gone" mit dem Copyright-Jahr 1952. "Delia Gone" ist auch der einzige Titel, bei dem Acker nicht als Komponist, Co-Komponist oder Bearbeiter genannt wird. Für diesen Blues mit seiner reizvollen Harmoniefolge wird Blind Blake (Blake Alphonso Higgs) als Texter und Komponist genannt. Aber auch "Delia Gone" ist ja zunächst ein Stück traditioneller Musik, das später viele Bearbeiter und Interpreten fand.
In der Mitte des Heftes findet sich eine Doppelseite mit Fotos von Acker und seiner Ban, betitelt "Leaves from the Album of a Gentleman Jazzer". Damit soll es erst einmal genug sein mit dem Griff in die Archivkiste. Euch allen noch einen schönen 1. Advent.
Soviel für heute.
Herzlich Euer
Heribert von Stomp
www.ok-jazzband.de - CD "Tribute to Jelly Roll Morton" (iTunes, amazon, spotify)
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Samstag, 24. November 2012
Rachel`s Dream
Hallo Freunde,
Benny Goodman, der "King of Swing", war nicht nur ein herausragender Klarinettist, er hat auch etliche Kompositionen geschrieben. Das verband ihn übrigens mit seinem Konkurrenten Artie Shaw. In der Hand halte ich gerade ein schönes Notenbuch mit 25 Titeln. 22 Kompositionen hat Goodman selbst geschrieben oder war an ihnen beteiligt. Drei Werke stammen von anderen Autoren, sind aber eng mit Benny verbunden: "Clarinet A La King" von Eddie Sauter, "Mission To Moscow" von Mel Powell sowie "Shivers", geschrieben von Lionel Hampton und Charlie Christian. Unter Goodman`s eigenen Werken finden sich so bekannte Kompositionen wie "Air Mail Special" (komponiert mit Jimmy Mundy und Charlie Christian), "Seven Come Eleven" (Co-Komponist Charlie Christian) und "Flying Home" (Co-Komponist Lionel Hampton). Für (versierte) Klarinettisten ist die Ausgabe sehr zu empfehlen. Es werden allerdings teilweise recht hohe Ansprüche an die Fertigkeiten der Musiker gestellt. Der Plural hier deshalb, weil auch die Klavier-begleitung dazu gehört. Eigentlich handelt es sich also um zwei Bücher. Ich nenne kurz noch einige andere Titel, zum Beispiel "Slipped Disc", "Rachel`s Dream", "Breakfast Feud" und die berühmten Kompositionen "Stompin`At The Savoy" (Co-Autoren Andy Razaf, Edgar Sampson, Chick Webb) und "Don`t Be That Way" (Co-Autoren Mitchell Parish und Edgar Sampson).
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Heribert von Stomp
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Heribert von Stomp
Dienstag, 13. November 2012
Yes Sir! That`s My Baby
Hallo Freunde,
in der Hand halte ich gerade das "Walter Donaldson Songbook", erschienen 1988. Walter Donaldson, geboren 1893, schrieb seine größten Hits in der zweiten Hälfte der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Am Anfang dieser Erfolgsstory stand sicherlich der Charleston-Titel "Yes Sir! That`s my Baby". Und dann kam ein wahres Feuerwerk von Erfolgen: "What can I say after I say I`m sorry" (1926), "At Sundown" (1927), "My blue heaven" (1927), "Makin`Whoopee!" (1928),"Love me or leave me" (1928), "Little white lies" (1930),"My Baby just cares for me" (1930), "You`re driving me crazy" (1930). Danach wurde es eher ruhig um Walter. In der Zeit der Depression gelangen ihm kaum noch bemerkenswerte Erfolge. Die gerade aufgezählten Titel aber entwickelten sich zu Dauerbrennern in der Swing-Ära. Eine der späteren Kompositionen höre ich immer wieder gern: "Did I remember" aus dem Jahr 1936. Walter Donaldson hat natürlich noch viele weitere wunderbare Stücke geschrieben, die alle im Songbook enthalten sind. "Oh Baby!" etwa aus dem Jahr 1924, eingespielt u.a. von Bix Beiderbecke. Also, die Aufzählung liesse sich fortsetzen......
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Heribert von Stomp
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